Namibia im Februar 2011. Die Zeichen standen auf Sturm und REGEN. Die Hauptstraße nach SA weggespült, genau wie die Eisenbahnlinie…..
Unser Ziel war das Zentrum dieser Katastrophe, das Okavango Delta in Botswana und die Victoria Fälle in Zimbabwe.
Bei der Ankunft in Windhoek: REGEN, die nächsten 2 Tage am Waterberg: REGEN. Wir haben so gerade mal eine Lücke erwischt um den Waterberg zu besteigen, dann wieder REGEN. Die Piste nach Norden am nächsten Morgen nur noch Schlamm und der Regen wurde immer schlimmer je weiter wir nach Norden kamen. Dauernd ging mir der Gedanke durch den Kopf ob es nicht besser wäre eine andere Richtung einzuschlagen….
Dann am späten Nachmittag plötzlich ein Sonnenstrahl und eine Stunde später war aus der grauen Wolkenmasse nur noch blauer Himmel geworden. Das haben wir bei einem Bier erst mal im Pool gefeiert. Die Temperaturen lagen ja bei ca. 30°C.
Am nächsten Morgen keine Wolken mehr zu sehen, blauer Himmel und die Sonne brannte auf uns nieder. 2 Tage später waren wir an den Popa Fällen in einer tollen Lodge. Die Rock Shandys haben wir praktischer Weise direkt im Pool getrunken. Nachmittags eine Bootstour zu den Wasserfällen und Hippos ohne Ende. Vollkommen erschöpft von all dem Stress haben wir dann den Sundowner in der Bar direkt am Wasser genossen. Gin Tonic war das Getränk dieser Tour……
2 Tage später kam Steffi nach Katima am Ende des Kaprivi Streifens eingeflogen und mit 8 Teilnehmern war unsere Truppe nun komplett. Über Botswana sind wir dann nach Zimbabwe gefahren. Nachdem wir die übliche Abzocke an der Grenze überstanden hatten waren wir mittags in Vic Falls. Jeder bekam ein tolles Zimmer im Vic Falls Hotel, wo sonst……J??????
Durch die starken Regenfälle hatte der Sambesi Hochwasser und die Wasserfälle waren absolut spektakulär. Der Spray auf der Besichtigungsrunde war so stark als wenn man unter einer Dusche gestanden hätte….. Ach ja, Regen????? Seit einer Woche nur 35°C und strahlend blauer Himmel….:-)))
Zurück in Botswana sind wir dann in die Chobe Safari Lodge gefahren. Toller Campingplatz und die Bootstour entlang des Chobe war unvergleichlich. Alles was Afrika an Tieren zu bieten hat stand am Ufer herum….., man wusste gar nicht wo man zuerst hinschauen sollte. Und wir alle wussten, dass wir diese Strecke in den nächsten Tagen mit dem Auto abfahren würden.
Nach einer weiteren Woche hatten wir tausende!!!!! von Elefanten gesehen. Sie standen einfach überall im Weg rum….:-))))) Wetter: Sommer in Afrika, Sonne, Sonne, Sonne…….
Übernachtet haben wir an traumhaften Plätzen im Busch direkt am Chobe oder Linyanti. Durch den Regen war die Natur förmlich explodiert. Das Gras teilweise fast 2m hoch, Bäume und Büsche so dicht das wir oft Schwierigkeiten hatten den Weg zu finden. Das GPS war auch keine große Hilfe da die Waypoints vom letzten Jahr einfach im Busch verschwunden waren…..
Über Savuti sind wir dann zurück nach Maun und haben die erfolgreiche Expedition erst mal in der Crokodile Lodge begossen. Was genau in diesen Getränken war die man nur in 1Ltr Krügen bestellen konnte ist mir bis heute nicht klar…… Der Abend war aber einfach unschlagbar und es gibt unglaubliche Videoaufnahmen…….:-)))))))))
Auf dem Weg zurück nach Namibia hatten wir dann noch 2 Radlagerschäden so dass wir nur mit 2 Autos zurück nach Windhoek kamen. Shoppen am letzten Tag und abends dann in Joes Beerhouse, das hat ja schon Routine. Wenn nur nicht immer dieser Rückflug am nächsten Morgen wäre……………….:-)))))